Vorab:

Spielverlegung: Das Spiel gg Weisweil wurde auf Freitag den 5.4.2019 verlegt.

Nächstes Spiel: 23.03.19 17:00    SV Eichsel II – TV Denzlingen

Same procedure as every match

Denzlinger Tischtennisherren verlieren gegen 1844 Freiburg 3 erneut mit 6:9
Die Erste Mannschaft des TV Denzlingen steckt in der Formkrise und kann leider nicht an das hervorragende Abschneiden der Vorrunde (12:8 Punkte) anknüpfen. Gegen die 3. Mannschaft der Freiburger Turnerschaft von 1844 gab es eine weitere 6:9 Niederlage zu verbuchen.
Dabei ist das Ergebnis fast besser als erwartet, traten doch die Gegner in kompletter Aufstellung an, während bei den Denzlingern zwei krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften waren.
Wie schon in der Vorwoche geriet man bei den Doppeln mit 1:2 in Rückstand, wobei Stahl / Müller nur knapp dem gegnerischen Doppel 3 unterlagen. Frey und Weidner holten in der Folge beide Punkte, während Weitkamp und Weiss gegen das beste mittlere Paarkreuz der Liga chancenlos waren. Somit wechselte die Führung von 3:2 in 3:4, bevor die große Stunde des hinteren Paarkreuzes schlug: Stahl besiegte Scheierke mit 3:0, während Müller sich am Nebentisch ein 3:1 gegen Leupolz erkämpfte und die Denzlinger wieder mit 5:4 in Führung brachte. Beide Spiele enthielten hochklassige Bälle und wurden von den Zuschauern gefeiert, so dass zum ersten Mal echte Stimmung in der Halle aufkam.
Somit hatten Frey und Weidner vorne den klaren Auftrag, die Führung auszubauen. In dieser Phase konnte sich das Spiel an Qualität und Stimmung sogar noch steigern. Frey lag im dritten Satz bei 1:1 Sätzen mit 11:12 hinten und hatte den Punkt zum Ausgleich schon verbucht und sich abgedreht, als sein Gegner Rohrer in „Weltklasse-Manier“ einen schier aussichtslosen Ball fast mit dem Rücken zum Tisch auf der Rückhandseite noch am Netz vorbei auf den Tisch bugsierte und den dritten Satz gewann. Im vierten Satz blieb Frey konzentriert und hatte beim Stand von 10:7 drei Satzbälle, die er aber nicht nutzen konnte und verlor.
Am Nebentisch entwickelte sich zwischen Weidner und der gegnerischen Nummer 2, Rowinski, ein ebenso hochklassiges Match. Weidner erwischte einen Sahnetag, wo die Mischung aus Konzentration, sicherer Rückhandabwehr und knallharter Vorhand mit geringer Fehlerquote stimmte. Jeweils ging Weidner mit einem Satz in Führung, den Rowinski aber immer wieder ausgleichen konnte. Der fünfte Satz verlief völlig ausgeglichen, und als Weidner beim Stand von 7:8 zwei Punkte zum 9:8 machte, wählte sein Gegner die Auszeit um sich neu zu konzentrieren. Prompt errang er den Punkt und hatte bei 9:9 und eigenem Aufschlag die Chance, den Sack zuzumachen. Weidner retournierte diszipliniert und machte nach zwei weiteren Abwehrbällen den Punkt mit einer krachenden Vorhand. Nun war er an der Reihe, bei 10:9 Führung und Matchball seine Auszeit zu nehmen, um sich noch einmal neu zu konzentrieren. Dies gelang, und mit einem weiteren sicheren Abwehrwechsel war der Sieg da. 6:5 für Denzlingen.
In der Folge hielten Weiss und Weitkamp mit ihren Gegnern gut mit und hätten beide gewinnen können. Weitkamp verlor zwar die ersten beiden Sätze knapp, konnte sich dann aber steigern und zwei Sätze klar gewinnen. Im fünften sah es schon danach aus als würde es so weitergehen, da riss beim Stand von 3:0 der Faden und Weitkamp machte nur noch einen einzigen Punkt zum 4:11-Endstand.
Weiss hatte am Nebentisch fast immer die Kontrolle über das Spielgeschehen gegen den „Neu-Abwehrer“ Brugger, aber in entscheidenden Situationen erinnerte sich dieser daran, dass er viel mehr kann als Abwehr und erarbeitete sich die Punkte aktiv, so dass Weiss etwas unter Wert in vier knappen Sätzen zum 6:7 – Rückstand unterlag.
Hinten konnten die Denzlinger die Erfolge des ersten Einzeldurchgangs nicht wiederholen. Stahl lieferte sich mit seinem Gegner Leupolz ein Match mit einem extrem hohen Tempo und gewann die Sätze 1 und 3. Im vierten Satz hatte Stahl bei 10:7 drei Matchbälle, konnte aber das Match nicht gewinnen und unterlag im fünften Satz klar. Ein Ärgernis bei diesem Match waren die Gesten des jungen Freiburger Sportlers, bei denen man nicht viel Phantasie benötigte, um sie als Beleidigungen des Gegners zu interprtieren. Der Schiedsrichter beließ es bei einer Verwarnung für den Spieler sowie einer Zurechtweisung der gegnerischen Bank, die in zwei Spielsituationen etwas zu übereifrig agierte.
Am Nebentisch setzte sich die Serie der Niederlagen von Müller gegen Scheierke fort. Nur im ersten Satz konnte er wirklich mithalten, danach war der Gegner zu stark und das Spiel mit 6:9 beendet.
Die Tabellensituation lichtet sich in einer sehr ausgeglichenen Landesliga allmählich: Die Plätze 1-6 scheinen für die Denzlinger nicht mehr erreichbar zu sein, obwohl es dort auch sehr eng zugeht. Direkter Konkurrent im Kampf gegen den Relegationsplatz ist Auggen, das momentan einen Punkt weniger auf dem Konto hat als Denzlingen. Dahinter lauern mit 5 bzw. 7 Punkten Rückstand Eichsel und Endingen auf den Abstiegsplätzen. Abgeschlagener Tabellenletzter und somit bereits abgestiegen ist Kenzingen 2. In vier verbleibenden Spielen hoffen die Denzlinger wieder auf Erfolge, um Platz 7 und somit den sicheren Klassenerhalt zu behalten.

 

Punktgewinn im Duell zweier ersatzgeschwächter Mannschaften verfehlt
TVD IV verliert in Bahlingen 6:9

Beide Teams mussten erhebliche Ausfälle im Kader kompensieren, wobei es uns dabei schwerer traf als Bahlingen. Beim Gastgeber fehlten die Nummer 1 und 5, die ersetzt wurden durch Nummer 1 und 6 aus ihrer zweiten Garnitur. Bei uns fehlten mit Lennox, Marco und Andi, Nummern 2, 3 und 5, gleich drei Stammspieler, wobei wir für die Ersatzspieler neben Tim (Pos.2 in der Fünften) bis zur Nummer 9 (Tobi) und 10 (Otto) hinabsteigen mussten.
Die Niederlage wäre mit besserer Aufstellung unter dem Strich vermeidbar gewesen, auch wenn es hier nur um die goldene Ananas ging.
Die Doppelaufstellung bedeutete für uns, die wir mit vier Linkshändern angetreten waren, wie immer die erste Herausforderung. War die Niederlage von Steffen und Otto gegen das Einserdoppel noch einkalkuliert, musste die von Gernot und Tim schon als erster Dämpfer bezeichnet werden. Tobi und ich sorgten postwendend für den ersten Achtungserfolg auf unserer Seite. Einen Fünfsatzerfolg, bei dem die drei gewonnenen Sätze in der Verlängerung erzielt wurden, wobei der vierte mit 19:17 ausfiel, das gibt es auch nicht alle Tage.
Auch Steffen musste jetzt in seiner Partie gegen Kai Schubarth über fünf Sätze gehen. Es sollten übrigens die einzigen Fünfsatzbegegnungen des ganzen Abends bleiben, was bei 15 gespielten Partien ungewöhnlich wenig ist. Höchst erfreut waren wir natürlich, dass er die Partie mit 11:9 nach Hause brachte. Da auch Gernot sein Spiel mit 3:1 gewinnen konnte, lagen wir zum ersten Mal an diesem Abend in Führung.
Es folgte der nächste kleine Dämpfer des Abends, denn der zuletzt so dominant agierende Tim(inator) kam gegen Nico Schubarth überhaupt nicht zu seinem Spiel. Umso besser gelang mir das gegen Michael Brenn, dem ich pro Satz nur drei bis fünf Punkte überlassen habe. Im unteren Paarkreuz sollte sich diese Dominanz jetzt leider zugunsten der Gastgeber umkehren. Otto und Tobi gaben also sechs Sätze deutlich mit nur drei bis sechs Punkten pro Satz ab, womit die Gastgeber zur Halbzeit mit 5:4 in Führung gegangen waren.
Doch das Tauziehen ging weiter, wobei Gernot und Steffen ihren Gegnern ohne Satzverlust zeigen konnten, wo in Denzlingen der Hammer hängt. Leider war’s das jetzt für uns. Zunächst kam ich gegen Nico Schubarths Anti überhaupt nichts in’s Spiel, und als mir das dann mit dem Gewinn des dritten Satzes gelang, war es zu spät. Da auch noch Tim überraschend klar gegen Brenn die Segel streichen musste, konnten wir nur noch auf ein Wunder hoffen. Und weil dann Otto in drei Sätzen gegen Kai Männer unterliegen sollte, musste das Wunder eben bei Tobi eintreten. Zu unserer Überraschung sollte ihm das gegen Roland Adler sogar fast gelingen. Gegen dessen unorthodoxes Spiel konnte Tobi sogar den ersten Satz gewinnen und den dritten und vierten auf Augenhöhe halten. Trotz einer Niederlage hat er sich damit für weitere Einsätze empfohlen.
Für uns folgt jetzt eine zweiwöchige Narrengedönsspielpause, bis es dann im Heimspiel gegen Forchheim die Möglichkeit gibt, einer weiteren Mannschaft aus dem Mittelfeld der Liga Paroli bieten zu können.

 

 

Bericht: Freddy