Erste verliert mit 6:9 gegen den neuen Tabellenführer FT 1844 Freiburg 4

Die guten Nachrichten des gestrigen Abends sind schnell erzählt: Michi kann auch in der Mitte gewinnen und holte gegen einen der besten Spieler des mittleren Paarkreuzes (M. Kuder) seinen ersten Punkt in der Rückrunde. Auch Martin war gestern sehr stark und holte beide Einzel sowie das Doppel. Gunnar konnte zum ersten Mal jemals den Freiburger Spitzenspieler S. Kneisel besiegen.
Doch am Ende reichte das nicht: Vier hauchdünne 5-Satz-Niederlagen von Falk und Holger sowie eine weitere, ebenfalls in fünf Sätzen von Oli gegen Annabell Christ, die somit zur Matchwinnerin avancierte, besiegelten am Ende die 6:9 Niederlage, die, wieder einmal, vermeidbar war. Ich mag es schon nicht mehr schreiben.
Dabei setzte sich auch der Trend fort, dass wir im ersten Einzeldurchgang bärenstark sind (4:2) und anschließend einen regelrechten Einbruch erleben (1:5). Hätten Falk (2:1 und 8:5 gegen Mohr) und Holger (zuerst 2:0, dann 2:1 und 7:4 gegen Christ) ihre Spiele durchgebracht, hätten wir alle sechs Einzel gewonnen und mit Martins zweitem Sieg wären wir mit 8:2 in Führung gegangen. Hätte, hätte, hätte. Erwähnt werden muss auch Olis toller Sieg und Holgers Matchball gegen Alender, bei dem der Aufschlag leider etwas zu lang geriet.
Irgendwie anders als sonst war auch die Atmosphäre in der Denzlinger Halle. Nur ein Heimspiel fand statt, kaum Zuschauer verirrten sich zu uns. Bei diesen Rahmenbedingungen gelang es nicht, eine Heimspielatmosphäre aufzubauen.
Einen neuen Rekord stellten wir auf in der Ballvernichtung: Sage und schreibe 12 Plastikbälle des langjährigen Herstellers unseres Vertrauens Nittaku gingen zu Bruch, davon allein drei beim Einspielen. Das ist mehr als enttäuschend, wir werden zum Ende der Saison den Hersteller wechseln. Es ist traurig, was aus Nittakubällen geworden ist, seit sie den unumstritten besten Tischtennisball der Zelluloid-Ära im Sortiment hatten.

KK AII TTC Suggental II – TVD Denzlingen III 9:2

Kein Glück, dann kam auch noch Pech hinzu

Suetti mußte mitte der Woche verletzungsbedingt (Schmerzen Ellenbogen) absagen. Roland konnte nicht. Gernot und Lennox konnten dankenswerterweise einspringen. Aufstellung somit: Thomas/Klaus /Freddy /Jürgen/ Gernot/Lennox. Da uns langsam die Spiele ausgehen, wollten wir alles probieren in Suggental trotzdem zu gewinnen. Aber bis auf 2 gewonnene Doppel kam kein einziges Einzel.
D1 Thomas/Klaus hatten schwer zu kämpfen gg Kleinschmidt/Birkle, im 5. Satz dann Sieg in der Verlängerung zu 15! D2 Freddy /Jürgen legten los wie die Feuerwehr und schockten erstmal das Suggentäler D1 Scherer/Schätzle . Nach unserer 2:1 Führung mit z.T. spektakulären Ballwechseln gabs im 4. sogar Matchball für uns und mein Block geht an die Schlägerkante. Ärgerlich. Im 5. mußten wir dann der Jugend (ca. roundabout 40 Jahre Altersunterschied) Tribut zahlen. Hat aber trotzdem Spass gemacht die beiden Jungsstars vor einige Probleme zu stellen. D3 Gernot /Lennox müssen sich gg Hoch/Kern ganz schön strecken, gewinnen im 4. Damit Führung 2:1
Mit den Einzeln geht dann eine Serie los, die unglaublich ist. In JEDEM Spiel haben wir die Möglichkeiten zu gewinnen, niemand ist chancenlos. Auch die Suggentäler sind nach dem Spiel ratlos, wie letztendlich zu deutlich sie gewonnen haben. Wenn man die ersten Sätze der Spiele anschaut, dann holen wir von 11 Spielen 9 (!) Sätze. Die zweiten Sätze sind dann genau umgekehrt: Von 11 Spielen holt Suggental 10 Sätze. In den dritten Sätzen holen wir 8:4 Sätze, in den vierten Sätzen wieder umgekehrt 3:8. Wenn man diese Reihe betrachtet, hätten wir eigentlich wieder mehr 5. Sätze gewinnen müssen, aber da hat sich wohl dann z.T. die Jugend der Suggentäler bemerkbar gemacht. 6 von 7 Spielen gehen an Suggental ! Zum Teil haben wir am Anschlag oder drüber gespielt. Ich war nach meinem Spiel, was ich mit etwas Pech im 5. zu 9 verloren habe, fix und alle, Klausi hat nach eigener Aussage zum ersten mal geschwitzt.
Betr. Spielbälle: Suggental hat mit dem DHS Ball gespielt. Vom Spielverhalten kommt er m.E. unseren alten Nittaku Bällen sehr nahe UND beide Bälle haben unsere Schmetterorgie völlig schadlos überstanden !!!! Auch eine andere Mannschaft hat mal gesagt, dass er sehr gut ist und v.a. auch sehr haltbar. Also den Ball sollten wir m.E. mal für nächste Saison mit in die engere Wahl nehmen. Unsere Turnierspieler haben da nat. auch ein gewichtiges Wort mitzureden. Er ist mit derzeit ca. 0,8€ sogar noch günstiger wie unser Nittaku Schrott (ca. 1€) .

So sieht er aus:

 

 

KK B IV: Denzlingen IV – March 2:9

Wir mussten mit der Abstellung von Gernot und Lennox an die Dritte und aufgrund der gesundheitsbedingten Ausfälle von Marco und Andi auf vier Stammspieler verzichten. Wir traten also an mit Steffen, mir (Ralf), Chris, Tim, Jürgen und Tobi. March kam in Komplettbesetzung, womit der Sieger des Spiels bereits vor der Begegnung feststand.
Bei der Begrüßung sprach ich offen die klare Außenseiterrolle gegen den Tabellennachbarn an und erhoffte einige Satz-, wenn nicht gar Spielgewinne für uns. Genau das ist dann auch eingetreten, womit wir am Ende also nicht unzufrieden die Halle verlassen konnten.
Aber immer schön der Reihe nach.
Steffen und ich duellierten uns gleich mit Unmüßig und Scheppele über fünf Sätze, wobei uns im letzten allerdings der Mut verließ und wir uns klar geschlagen geben mussten. Chris und Tim verloren zwar 1:3 gegen Schüle und Rosack, hätten aber mit etwas mehr Fortune den ersten und vierten Satz gewinnen könnten. Einzig im Spiel von Jürgen und Tobi kam die Überlegenheit der Gäste zum Ausdruck, denn in Summe konnten sie gerade einmal neun Punkte in drei Sätzen erzielen. Obwohl wir jetzt bereits 0:3 zurücklagen gingen wir nicht unbedingt konsterniert in die Einzel.
Zunächst musste Steffen hier dem Materielspiel von Unmüßig ohne Satzgewinn Tribut zollen. Anstelle bei kompletter Mannschaft im unteren Paarkreuz durfte ich jetzt gegen Schüle spielen, den Einser der Gäste und einen der Top 12 Spieler der Liga. Ich konnte überraschend den ersten Satz gewinnen, was er mit deutlichen Siegen von Satz zwei und drei beantwortete. Vielleicht wurde er nachlässig, aber ich wurde es nicht und gewann ebenso klar den vierten. Im Schlusssatz nahm erst ich bei 0:4 die Auszeit, die meinem Spiel gut tun sollte, dann er bei 7:6 für mich. Meinen ersten Matchball wehrte er noch glücklich mit einem Kantenball ab, aber mit 12:10 konnte ich der Mannschaft den ersten Spielgewinn abliefern.
Chris musste wie schon im Doppel gegen Rosack wieder zwei Sätze in der Verlängerung abgeben und schließlich auch das ganze Spiel, ohne jedoch chancenlos gewesen zu sein. Aber jetzt kam Tim, oder besser, der TIMinator. Sein Spiel lässt sich am besten so beschreiben: „Never give up with full concentration and power“. Auf zweimal 9:11 gegen Scheppele folgte dreimal ein 11:6 und dann ein trockenes ‚YES‘. Mittlerweile hat sich Tim damit seit Saisonbeginn rund 90 weitere TTR-Punkte erspielt. Klasse!
Auch Jürgen konnte gleich zu Beginn der Partie gegen Somsedik mit zwei Satzgewinnen ein dickes Ausrufezeichen setzen. Selbst nach dem Satzausgleich konnte sich Jürgen wieder berappeln und hatte bei 10:9 sogar Matchball. Fortuna meinte es an diesem Abend nicht gut mit ihm und so musste er trotz hervorragender Leistung in diesem Spiel den Sieg leider seinem Kontrahenten überlassen. Tobi sollte es jetzt so gehen wie kurz davor Chris. Gegen den 200 Punkte höher eingestuften Bub gab er zwei Sätze erst in der Verlängerung ab. Das ist bemerkenswert.
Steffen überraschte jetzt Schüle zunächst mit einem deutlichen 11:3, was dieser trocken in den nächsten drei Sätzen beantwortete. Ich sollte jetzt zum dritten Mal an diesem Abend über fünf Sätze gehen müssen, was gegen die Noppe von Unmüßig einer Strafe gleichkommt. Obwohl ich mich gegen ihn nicht unwohl gefühlt habe, konnte ich am Ende gegen sein variables Spiel zu wenig entgegenhalten. Der Mannschaftskampf war jetzt mit 2:9 verloren.
Nächsten Freitag treten wir beim Tabellenzweiten in Bahlingen an. Da der Klassenerhalt seit letzter Woche feststeht, werden wir dort befreit aufspielen können. Wenn die Aufstellung stimmt, wollen wir auch da in jedem Spiel selbstbewusst antreten.

 

Bericht: Freddy