Denzlinger Tischtennisherren spielen Unentschieden in Grißheim

Mit einem Sieg in Grißheim wollte der TVD den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern. Zunächst galt es, die Grißheimer Doppelschwäche auszunutzen und in Führung zu gehen. Dies gelang auch in den beiden Eröffnungsdoppeln, wo Frey/Weitkamp gewohnt sicher gegen das gegnerische Doppel 2 gewannen und das gut eingespielte Doppel Weidner/Weiß einmal mehr das Spitzendoppel besiegen konnte. Die Serie riss allerdings mit einer genauso unnötigen wie ärgerlichen Niederlage von Schillinger/Stahl im Doppel 3, die nach 2:0 Satzführung und 9:4 im dritten Satz nicht die beiden Pünktchen einfahren und das Spiel beenden konnten, sondern am Ende mit 2:3 unterlagen.
Im ersten Einzeldurchgang lief es für die Denzlinger fast optimal: Weidner, Weitkamp, Weiß und Stahl gewannen und bauten die Führung auf 6:3 aus.
Mit der zweiten unglaublichen Wendung eines Matches begann das ganze Spiel zu kippen: Frey konnte nach klar verlorenem ersten Satz das Spiel in seine Richtung drehen und hatte bei 10:6 im fünften Satz vier Matchbälle in Folge, die er nicht nutzen konnte und verlor. In der Folge verloren auch Weidner, Weitkamp und Schillinger, so dass der TVD plötzlich mit 6:7 zurücklag. Doch an diesem Abend schlug die große Stunde des hinteren Paarkreuzes: Konnte Weiß seinen Gegner noch äußerst knapp besiegen, beherrschte Stahl seinen Gegner nach Belieben und feierte ein ungefährdetes 3:0. Somit konnte man beruhigt mit einer 8:7 Führung ins Schlussdoppel gehen, in dem dann leider zu wenig gelang: Alle drei Sätze wurden mit jeweils zwei Punkten Abstand verloren, so dass am Ende ein durchaus leistungsgerechtes, wenn auch durch die Abgabe zweier praktisch schon gewonnener Spiele sehr ärgerliches Unentschieden für die TVD-Mannen zu Buche stand.
Nach 4 Stunden und 20 Minuten Spielzeit (Saisonrekord) ließ man den Abend bei Pizza, Kaltgetränken und engagierter Tischtennis-Fachsimpelei in der Grißheimer Rheinhalle zusammen mit einer gut gelaunten Mannschaft des Gastgebers ausklingen.
Nächste Woche will der TVD erneut angreifen, und versuchen, sich für die knappe Niederlage der Vorrunde bei der vierten Mannschaft des Breisgauer Tischtennis-Giganten FT 1844 Freiburg zu revanchieren.

Vorschau: Samstag 16.2.2019 18:00 Denzlinger Sporthalle TVD I – FT 1844 Freiburg IV

 

KK AII: Wie Phönix aus der Asche: Sieg 9:7

Nach der so nicht erwartbaren und desaströsen 9:0 Klatsche letzte Woche in Nimburg, waren unsere Erwartungshaltungen sichtbar gedämpft. Wir wußten, es ist schon eine Vorentscheidung im Kampf um den Relegationsplatz, da Weisweil nur einen Punkt besser dastand als wir. Zusätzlich erschwert die verstärkte Rückrunden-Aufstellung der Weisweiler mit Jakob und dem zur Rückrunde reaktivierten ehemaligen Vereinsmeister Schaub die Sache zusätzlich, da wir denken, daß Weisweil im Vgl. zu uns vllt. mehr Punkte in der RR einfährt. Somit wars für uns schon ein erstes Endspiel.
Aufstellung: Thomas/Klaus/Roland/Freddy/Sütty/Jürgen.
In Erwartung eines starken Weisweil Einser Doppels haben wir das D1 mit Thomas/Roland besetzt. Da Jakob aber früher weg mußte, haben sie ihn ins Zweierdoppel gestellt. D1 verlieren dann leider gg Jakob/Stroda. Klaus und Freddy D2 gewinnen in 4 Sätzen gg Karcher/Schneider. D3 Sütty/Jürgen in 3 Sätzen gg Schaub/Lehmann. Damit 2:1 Führung.
Vorne ein 5 Satz Krimi von Thomas gg Stroda. Beide versuche ihre starke VH einzusetzen, Stroda versucht mit seinen RH Noppen immer wieder zu stören. Das Spiel geht leider im 5. weg. Klaus ist gg Jakob immer in Schlagdistanz, verliert in 4 Sätzen . Damit 2:3 Rückstand. Roland hat die letzten Wochen immer sehr stark gespielt, gestern war irgendwie der Wurm drin. Gg Schaub verliert er in 4 Sätzen, jeweils knapp. Freddy hatte mit Gummiwand Karcher einen spielstarken Gegner. Mit dem Anreiz ein Bier zu gewinnen und mit Rolands Traubenzucker gedopt wurde es ein 5 Satz Krimi, nach 2 Satzführung von mir, aber ich mußte das Tempo nach Satz2 etwas rausnehmen, um nicht zu überpacen. Hat am Ende gereicht und das Freibier bei Lino hat herrlich geschmeckt. Damit weiter 3:4 Rückstand. Hinten machen unser starkes Paarkreuz Sütty und Jürgen kurzen Prozess mit Lehmann und Schneider. Damit Führung 5:4!
Vorne findet Thomas kein Rezept gg Jakob, Klaus sieht nach dem zu 15 gewonnen ersten Satz auch eher wie der sichere Verlierer aus, aber im 4. Und 5. entnervt er Stroda zusehends mit seinen variablen Abwehrschlägen und giftigen Topspins. 6:5 Mitte wieder ein 5 Satz Krimi von Roland gg Karcher. Nach dem zu 3 gewonnen 4. Satz dachten wir er hat es, aber Karcher kommt zurück und gewinnt zu 7. Ich habe genau wie Roland auch Schwierigkeiten mit der Spielweise von Schaub. Man merkt daß er früher auch höherklassig gespielt haben muß. Damit 6:7 Rückstand! Da hofften wir auf unser starkes hinteres Paarkreuz, und wir wurden nicht enttäuscht. Sütty gewinnt sicher gg Schneider, Jürgen hatte etwas mehr zu kämpfen, siegt in 4. Damit unser 8. Punkt, und unser Minimalziel zumindest erreicht.
Schlußdoppel Thomas/Roland haben erhebliche Probleme mit sich und den Gegnern Karcher/Schneider. Satzrückstand 1:2 und kaum Aussichten auf Besserung, dann peitschen wir die beiden noch mal richtig nach vorne und es gelingt. Nach der Vorrunde somit der zweite Sieg gegen Weisweil und erstmal Vorrücken auf einen Relegationsplatz vor Simonswald und Weisweil. Damit bleibt die Hoffnung es doch noch am Ende auf einen Relegationsplatz zu schaffen, aber es wird verdammt schwer, da in der Runde jeder jeden schlagen kann. Matchwinner war unser hinteres Paarkreuz Sütty/Jürgen mit 5 Punkten !!!
Danke an Ralf und dann Tim, die uns lautstark angefeuert haben. BTW: der Sieg hat die Abteilung 6 Nittaku Bälle gekostet, grausam.

TTV Vörstetten – TV Denzlingen IV 5:9

Die Marschrichtung war klar: Gegen Vörstetten sollte auf jeden Fall ein Sieg gelingen, um alle Abstiegssorgen endgültig zu vertreiben. Es wurde dann aber doch nicht ganz einfach – Vörstetten hatte auf rutschigem Boden ein echtes Heimspiel. Das zeigte sich auch gleich im Einstiegsdoppel: Andi/Steffen hattten keine Chance gegen das Einserdoppel der Vörstetter, die die Bälle gut und sicher verteilten, so dass wir meist nur noch hinterher rutschen konnten. Vor allem Andi hatte irgendwie Schlittschuhe an den Füßen, und ich musste ihn manchmal auffangen, wenn er versuchte, einen Ball durch einen Querspurt noch zu erhaschen. Besser machten es Lennox und Gernot, die nach Anlaufschwierigkeiten ein 3:1 gegen Erschig/Breiholz erreichten. Tim und Chris brauchten 5 Sätze, entschieden dann aber den letzten Durchgang klar für sich. Damit waren wir erst einmal in Führung. Rist war sehr stark, das musste auch Gernot im vorderen Paarkreuz anerkennen – er gewann immerhin einen Satz. Lennox kämpfte sich gegen Trahasch aber durch, so dass es bei der knappen Führung für uns blieb: 3:2 jetzt. Im mittleren Paarkreuz kam Andi mit dem Schnitt von Erschig leider nicht so gut zurecht – er musste sich 3:1 geschlagen geben. Steffens (also mein) Spiel gegen Fischbach war sehr umkämpft. Als Fischbach im 5. Satz durch einen stark geschlagenen Ball auf 10:7 davonziehen konnte und ich mir dabei auch noch einbe kleine Zerrung holte, schien das Spiel gelaufen, doch dann dachte ich an Ralfs Kunststück gegen Reute, und dachte mir:
das kann ich auch! Mit 13:11 ging der 5. Satz – und somit ein sehr wichtiger Punkt – an uns: 4:3. Auch hinten gab es eine Punkteteilung:
Tim zeigte mit 11:0 im ersten Satz gegen Breiholz gleich einmal, wo der Hammer hängt – und gab dann auch keinen Satz ab, Chris aber ließ sich nach einer 2:0-Satzführung gegen Mößner irgendwie verunsichern und gab im 5. Satz das Spiel knapp her – 5:4. Die Entscheidung sollte im zweiten Durchgang fallen: Da blieb zunächst alles beim Alten: Rist war auch für Lennox nicht zu bezwingen, während Gernot sein Spiel gegen Trahasch mit 3:1 für sich entscheiden konnte. In der Mitte aber erkämpften (!) Andi und ich die zwei entscheidenden Spiele gegen Fischbach und Erschig, Chris machte den Sieg dann mit einem 3:1 gegen Breiholz perfekt. Lange war es ein sehr ausgeglichenes Spiel gegen einen fairen Gegner – aber am Ende konnten wir uns zusammenreißen und die entscheidenden Spiele gewinnen, so dass der Sieg mit 9:5 in Ordnung geht. Die 4. bleibt mit großer Sicherheit der B-Klasse erhalten – und das ist schon mal ein Erfolg nach dem Aufstieg!

 

Bericht: Freddy